book:deluxe - Der Büchertalk mit Bärbel Schäfer

book:deluxe - Der Büchertalk mit Bärbel Schäfer

Spannende Bücher, spannende Gespräche

074 - Baby Steps: Mit kleinen Schritten Großes erreichen – Carina Hellmich über die Kunst der Veränderung

074 - Baby Steps: Mit kleinen Schritten Großes erreichen – Carina Hellmich über die Kunst der Veränderung

Kennst du das? Du willst dein Leben verändern – mehr Sport, eine neue Sprache, mehr Ruhe, weniger Stress – und startest mit einem riesigen Plan, der nach drei Wochen schon wieder im Müll landet. Genau dafür gibt es Baby Steps.
In dieser Folge ist Carina Hellmich zu Gast: Leadership-Expertin, Speakerin und eine der präsentesten Stimmen für Self-Leadership im deutschsprachigen Raum (über 120.000 Follower auf LinkedIn). Gemeinsam mit Fotograf und Co-Autor Marc Rasmus hat sie das Buch Baby Steps – Mit kleinen Schritten dein Leben revolutionieren geschrieben – ein Werk, das bewusst kein Coachingbuch sein will. Kein Arbeitsblatt, kein Schuldgefühl, kein Überwältigtsein. Stattdessen: snackable Impulse, kraftvolle Tierfotografien aus Afrika und eine Einladung, innezuhalten.
Bärbel Schäfer und Carina sprechen darüber, warum unser Gehirn große Veränderungen wie eine Bedrohung behandelt – und wie winzige, fast unsichtbare Schritte genau diese Schranke umgehen. Drei Wörter Spanisch am Tag statt dreißig. Zwei Minuten Stille statt einer Stunde Meditation. Der erste, machbare Schritt, der keine Energie kostet – aber Dopamin freisetzt und eine neue Gewohnheit in Gang bringt.
Das Gespräch geht tief: Warum ist Geduld heute ein Luxusgut? Warum können wir kaum noch Stille aushalten? Warum überfordern wir uns immer wieder selbst – und was sagt das über eine Gesellschaft, in der Googeln schneller ist als Nachdenken? Und: Was haben Elefanten, Kühe auf der Weide und Wut in sozialen Medien mit Baby Steps zu tun?

Ein Gespräch für alle, die sich mehr wünschen – und endlich verstehen wollen, warum der kleinste Schritt manchmal der mutigste ist.

073 - Christian Behr - Hör auf dein Herz – über Burnout, Mobbing und die Kraft der Verletzlichkeit

Christian Behr ist vielen Menschen bekannt als einer der beiden Väter hinter dem erfolgreichen Instagram-Kanal Papa und Papi – einem Account, der Familienalltag, Humor und Herzlichkeit zeigt. Was hinter diesem Content jahrelang verborgen blieb: ein Mann, der 41 Jahre lang gegen seine eigenen Werte, gegen seine eigene Persönlichkeit und gegen sein eigenes Herz gelebt hat. Bis sein Körper am 29. Juni 2024 an Bord eines Langstreckenfluges die Reißleine zog.
Christian Behr war nicht nur Influencer. Er war gleichzeitig Langstrecken-Purser bei einer deutschen Großfluggesellschaft, Teamleiter mit Verantwortung für bis zu 240 Mitarbeitende am Boden, Vollzeit-Ehemann und Vollzeit-Vater. Ein Leben im Dauerspurt, getragen von einem tiefen Glaubenssatz, den er seit der Kindheit mit sich trägt: Zeig keine Schwäche. Mach weiter. Funktioniere.
Doch Körper lügen nicht. Jahrelang meldete sich Christians System mit Zahnschmerzen, Schlafstörungen, Herzrasen und Unwohlsein. Er ignorierte es. Bis zu jenem Morgen, an dem er in Uniform vor dem Check-in-Display stand und plötzlich nicht mehr wusste, wie man das Licht einschaltet. Was folgte, war eine schwere Panikattacke an Bord – ein Moment, der sein Leben in ein Davor und ein Danach teilt.
In dieser bewegenden Folge von book:deluxe nimmt sich Bärbel Schäfer viel Zeit für Christian Behr und sein erstes Buch: „Hör auf dein Herz, dein Kopf ist ein Arschloch", erschienen im Now Verlag. Ein Titel, der Programm ist. Denn Christians Geschichte ist keine Geschichte über Schwäche – sie ist eine Geschichte über den Mut, endlich ehrlich zu sein. Mit der Welt. Und vor allem mit sich selbst.
Gemeinsam sprechen Bärbel und Christian über acht Jahre Mobbing in der Schule, über körperliche Gewalt auf dem Schulhof, über den Moment, in dem seine Zahnprothese beim Volleyball fiel und 35 Mitschüler – inklusive des Lehrers – lachten. Über das Schweigen nach einem sexuellen Übergriff. Über das Zwangs-Outing durch seinen damals besten Freund. Über den Abbruch des Kontakts zur eigenen Familie. Über die Familienaufstellung, die Therapie, die Klinik – und den langen, schmerzhaften Weg zurück zu sich selbst.
Christian Behr zeigt in diesem Gespräch, dass Verletzlichkeit keine Schwäche ist, sondern die mutigste Form von Stärke. Dass Glaubenssätze aus der Kindheit uns als Erwachsene krank machen können. Und dass es nie zu spät ist, aufzuhören, jemand anderen zu spielen.
Ein Gespräch, das unter die Haut geht. Für alle, die sich fragen, warum der Körper streikt. Für alle, die eine Maske tragen, ohne es zu merken. Und für alle, die wissen möchten, ob es wirklich möglich ist, sich selbst noch einmal neu kennenzulernen.

072 - Bettina Tietjen: Camping, Freiheit und das Leben in der ersten Reihe

Camping, Freiheit und das Glück der ersten Reihe – mit NDR-Moderatorin Bettina Tietjen
Bettina Tietjen ist eine der bekanntesten Moderatorinnen Deutschlands – und eine leidenschaftliche Camperin. In dieser Folge von book:deluxe begrüßt Bärbel Schäfer die Bestseller-Autorin und Gastgeberin der NDR Talkshow zu einem herzlichen Gespräch über Freiheit auf Rädern, Sonnenuntergänge als Pflichtprogramm und Promis, die zum ersten Mal auf dem Campingplatz schlafen.
Bettina erzählt, warum ein alter Fiat Ducato mit ihrem Ingenieur Udo am Steuer mehr Glück bedeutet als jedes Luxushotel, wie sie einen versemmelten Australien-Flug spontan in einen Hamburger Städtetrip verwandelt hat – und welchen cleveren Trick sie nutzt, um die besten Campingplätze zu finden (Spoiler: schlechte Sanitär-Bewertungen sind Gold wert).
Außerdem spricht sie über ihr neues Buch „Tietjen sucht das Weite: Im Camper unterwegs", über berühmte Gäste wie Jürgen von der Lippe und Isabel Varell, die sich dem Camping-Experiment gestellt haben – und darüber, was 35 Jahre Ehe auf engstem Raum wirklich bedeuten.
Eine Folge voller Humor, Herzlichkeit und echter Lust am Leben.

071 - Sarah Kuttner: Mama und Sam – Love Scams & Mutter-Tochter-Liebe

Sarah Kuttner spricht mit Bärbel Schäfer über ihr Buch „Mama und Sam“: Ein True-Crime-Roman über Love Scams, Einsamkeit und die komplizierte Mutter-Tochter-Beziehung. Basierend auf der realen Geschichte ihrer Mutter, die Opfer eines digitalen Heiratsschwindlers wurde, zeigt Sarah, wie Liebe wie eine Sucht wirkt – biochemisch und emotional. Es geht um rote Flaggen, Scham, Hilflosigkeit der Angehörigen und warum jeder Opfer werden kann. Ein Buch über Verlust, Neugier und die fragilen Bande der Familie.

Zentrale Themen der Folge

Love Scams als moderner Heiratsschwindel: Biochemie der Liebe

Einsamkeit als Türöffner für digitale Betrüger

Komplizierte Mutter-Tochter-Beziehung und Augenhöhe

Rote Flaggen ignorieren: Warum Opfer bleiben

Scham und Hilflosigkeit der Angehörigen

True-Crime-Elemente: Entdeckung von Chats und Geldflüssen

Liebe als Alltag: Rituale, Sex und Zuckerbrot-Peitsche

Schreiben als Verarbeitung von Trauer und Verlust

070 - Laura Fröhlich: Ich bin nicht eure Feel-Good-Managerin

Laura Fröhlich spricht mit Bärbel Schäfer über Mental Load, Emotional Load und die Frage, warum Frauen noch immer so viel Care-Arbeit, Gefühlsarbeit und Organisation tragen. Mit ihrem markanten Stinkefinger-Cover sagt sie klar: Es reicht – und Wut ist kein Makel, sondern ein notwendiger Motor für Veränderung. Sie erklärt, wie Frauen im Alltag in die Feel-Good-, Schönmacher- und Gesprächsmoderatorinnen-Rollen rutschen und warum das so erschöpfend ist. Eine Folge für alle, die endlich verstehen wollen, wie viel unsichtbare Arbeit Frauen leisten – und warum Loslassen, Grenzen setzen und Wut wichtige Schritte sind.

Warum Frauen mehr Wut brauchen, um etwas zu verändern

Mental Load und Emotional Load: Organisation, Gefühlsarbeit und Verantwortung

Die Rollen der Feel-Good-Managerin, Schönmacherin und Gesprächsmoderatorin

People Pleasing, Nettsein und die Angst, als „hysterisch“ zu gelten

Warum Frauen sich oft schämen, wenn sie Grenzen setzen

Gefühle sind Arbeit: Was emotionale Zuständigkeit im Alltag kostet

Wie Social Media und soziale Erwartungen Frauen zusätzlich belasten

Loslassen lernen: Blumen, Geschenke, Familien- und Zeitmanagement

069 - Judith Hoersch: Niemands Töchter – Familienwunden über Generationen

Judith Hoersch spricht mit Bärbel Schäfer über ihr Debütroman „Niemands Töchter": Vier Frauen, vier Generationen, ein generationsübergreifendes Familiengeheimnis – und die Frage, wie wir unsere Wurzeln nie wirklich abschütteln können. Von der pragmatischen Bäckergroßmutter Hedwig über die zweifelnde Isabelle bis zur karrieregetriebenen Alma: Judith Hoersch zeigt, wie Mutter-Tochter-Bindungen Wunden heilen oder weitertragen. Eine bewegende Erzählung über Heimat, Zugehörigkeit, Mental Load – und die Freiheit, die nächste Generation anders zu machen.

Generationsübergreifendes Familiengeheimnis und unsichtbarer „Gepäck“ aus der Vergangenheit
Mutter-Tochter-Bindungen: Wiederholung von Mustern, Ansprüche und Verträge
Vier Frauenfiguren: Hedwig (pragmatische Oma), Gabriele, Marie, Isabelle & Alma
Einsamkeit trotz Erfolg: Alma funktioniert, aber fühlt nichts
Mental Load, Alleinerziehend-Sein und das „Rocken“ als Mutter
Schreiben als Freiheit: von Schauspielerin zur Drehbuchautorin
Lebenslügen und Retuschieren: Wie wir unsere Geschichten erfinden
Freiheit für die nächste Generation: „Wir sind unsere Mütter, aber wir können es anders machen"

068 - Balian Buschbaum: Die Zukunft der Kommunikation ist weiblich

Balian Buschbaum spricht mit Bärbel Schäfer über sein neues Buch „Die Zukunft der Kommunikation ist weiblich“ – und darüber, wie wir in Unternehmen, Beziehungen und Politik endlich anders miteinander reden können. Es geht um Hierarchien, die Menschen krank machen, Meetings, in denen Frauen überhört werden, und eine Kommunikationskultur, die Nähe und Verletzlichkeit noch immer bestraft. Balian zeigt, warum „weibliche“ Qualitäten wie Empathie, Intuition und Resonanz keine Soft-Skills, sondern harte Wirtschaftsfaktoren sind. Eine Folge für alle, die keine Lust mehr auf laut, hierarchisch und kalt haben – und stattdessen Verbindung, Wertschätzung und echte Gespräche wollen.

Zentrale Themen der Folge
Warum die Zukunft der Kommunikation „weiblich“ ist – und trotzdem nicht an ein Geschlecht gebunden
Hierarchische, kalte Kommunikation in Unternehmen und ihre Folgen (Kündigungen, Burn-out, Lustlosigkeit)
Resonante Kommunikation: echte Verbindung, Zuhören, Wertschätzung, Augenhöhe
Körpersprache, Selbstwert und alte Muster: Warum viele Frauen in Meetings nicht durchdringen
Intuition als unterschätzte Entscheidungsressource – beruflich wie privat
Wie Social Media & „Swipe-Kultur“ unsere Gesprächsfähigkeit untergraben
Trigger, Emotionen und Konflikte im Alltag: konstruktiv ansprechen statt explodieren
Jede und jeder als „Domino-Stein“ der Veränderung: Ich bin die Zukunft der Kommunikation

067 - Ildikó von Kürthy: Alt genug – Wechseljahre, Angst & so frei wie nie

Ildikó von Kürthy spricht mit Bärbel Schäfer über ihr wohl persönlichstes Buch: „Alt genug“. Es geht um Wechseljahre, Angststörungen, Freundinnenschaft, Selbstzweifel – und die Freiheit, im Älterwerden radikal ehrlich zu werden. Ildikó erzählt von Hitzewallungen in Talkshows, Panik im Aufzug, Abschieden von Freundinnen und der Kunst des „wackeren Welkens“. Eine Folge für alle, die sich fragen, wie man mit fast 60 weniger gefallen muss und mehr bei sich selbst ankommen darf.

Zentrale Themen der Folge
Älterwerden als „späte Zwischenbilanz“: Was heißt eigentlich „alt genug“?
Wechseljahre, körperliche Umbrüche und die politische Dimension dieser Lebensphase
Angststörung vs. Mut: Tunnelangst, Flugangst – und Impro-Theater in New York
Radikale Ehrlichkeit: Medikamente, Scham, Selbstzweifel offen benennen
Freundschaft, Krankheit und Trauer: Was bleibt, wenn man nicht „alle retten“ kann
Selbstbeheimatung: In sich selbst zu Hause ankommen
Abschied von Perfektion, sexy sein und innerlich „jung bleiben“
Bühnenauftritte, Insta-Community und das Freundinnen-Gefühl mit Leserinnen

066 - Dr. Carmen Mayer: Wie Working Moms Millionärinnen werden | Mommy Goes Millionär

Dr. Carmen Mayer, promovierte Biochemikerin und Self-Made-Millionärin, spricht mit Bärbel Schäfer über ihr Buch "Mommy Goes Millionär". Sie erzählt, wie sie als schwangere Working Mom anfing, Aktien zu handeln – und warum finanzielle Bildung für Frauen kein Privileg, sondern ein Muss ist. Keine trockene Börsenlektüre, sondern ein Wegweiser für alle, die endlich ihre finanzielle Freiheit in die eigene Hand nehmen wollen. Geld ist Freiheit – und diese Folge zeigt, wie jede Frau den ersten Schritt machen kann.

Zentrale Themen der Folge (Bullet-Liste)

Vom Wuppertaler Arbeiterkind zur Millionärin: Carmens Weg an die Börse

Warum Geld für Frauen immer noch Tabuthema ist – und sein muss

Das Kontenmodell: 50/10/10/10/10 für Lebensunterhalt, Sparen, Bildung, Spaß & Spenden

Aktien lesen lernen wie Kurven in der Biochemie: Charts statt Jahresberichte

Finanzielle Bildung als Führerschein: Warum wir alle das Vokabular brauchen

Mental Load vs. Money Mind: Wie Working Moms Zeit für Geld finden

Telekom-Trauma überwinden: Warum Aktien nicht böse sind

Think Big: Villa statt Rentenlücke stopfen

065 - Danke für alles – Susan Sideropoulos über Licht, Schatten und die Kunst der Gleichzeitigkeit

Schauspielerin und Autorin Susan Sideropoulos spricht über ihr neues Buch "Licht und Schatten - Das Geschenk der Gleichzeitigkeit" und wie der Tod ihres Vaters ihr Leben veränderte. Sie erklärt, warum wir gleichzeitig traurig und glücklich sein dürfen und wie toxische Positivität uns davon abhält, Emotionen wirklich zu leben. Außerdem verrät sie, warum sie nach 30 Jahren Beziehung mit ihrem Mann Jakob jetzt eine gemeinsame Masterclass startet. Ein bewegendes Gespräch über Trauer, Optimismus, Dankbarkeit und die Kunst, den Moment zu feiern statt auf bessere Zeiten zu warten.

Das Konzept der Gleichzeitigkeit: Wie wir lernen können, Trauer und Glück parallel zu erleben
Der Tod von Susans Vater Piero und wie sie zum ersten Mal bewusst trauerte
Toxische Positivität vs. authentischer Optimismus
30 Jahre verdrängte Trauer nach dem frühen Tod ihrer Mutter
Die neue Beziehungs-Masterclass "Love Next Level" mit ihrem Mann Jakob
Dankbarkeit als tägliche Praxis durch Journaling
Warum wir aufhören sollten, auf bessere Zeiten zu warten
Mut bedeutet heute, optimistisch zu bleiben